OLG München zu illegalem Glücksspiel: Online-Casino muss Geld zurückzahlen! Dr Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Dezember 2019 (Aktenzeichen 4 O 202/18) hat das Landgericht Ulm einen Zahlungsdienstleister verurteilt, an den Kläger Schadensersatz in Höhe von 9.662,23 Euro nebst Zinsen zu leisten. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes. Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Kommentieren Sie Inhalte und lesen Sie Kommentare anderer Benutzer

Durchbruch für Reform: Länder wollen Online-Glücksspiele erlauben

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Damit, dass der Kläger selbst durch seine Teilnahme an den Online-Glücksspielen gegen das Verbot verstoßen habe und die Verluste daher nicht zurückfordern könne. „Mit ihrem Angebot hat die Gesellschaft gegen das weitreichende Verbot von Online-Glücksspielen in Deutschland verstoßen. In dem zu Grunde liegenden Fall hatte der Spieler von November 2019 bis Juli 2020 von seiner Wohnung in Deutschland aus an Online-Glücksspielen teilgenommen und insgesamt knapp 6.500 Euro verloren. Obwohl die Lizenz für die Onlinecasino Deutschland AG abgelaufen ist, wirbt die Firma weiter mit dem Wappen des Landes. Registriert man sich von einem anderen Bundesland aus, wird man auf eine identisch aussehende Seite geleitet, betrieben von einer maltesischen Firma, zu der Onlinecasino Deutschland nach eigener Aussage keine « gesellschaftsrechtliche » Verbindung aufweist.

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« Das Online-Casino-Angebot ist weiterhin legal », heißt es bei Tipico, « dass der Glücksspielstaatsvertrag dieses verbietet, ändert daran nichts, denn das Online-Casino-Verbot verstößt gegen Europarecht. » Bwin argumentiert ähnlich. Während beide Firmen eher für Sportwetten bekannt sind, bieten sie parallel unbeirrt Automatenspiele oder virtuelle Pokerrunden an, die Auswahl auf ihren Webseiten ist enorm. Dort fanden Spieler ein offiziell reguliertes Angebot, im übrigen Bundesgebiet wurden sie auf Webseiten umgeleitet, die zumeist aus Malta, Gibraltar oder der Isle of Man betrieben wurden; aus Staaten mit besonders liberalen Glücksspielgesetzen. Während ihre Lizenzen nur besten online casinos deutschland für Spieler in Schleswig-Holstein galten, nutzten zahlreiche Anbieter sie als Türöffner, platzierten ihre Marken bundesweit in Fernseh- und Printwerbung und lockten damit auch Spieler außerhalb des nördlichsten Bundeslandes an.

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Somit wurden zwei Anbieter des Online-Casinos „casinoclub.com » zur Rückzahlung… Oder vereinbaren Sie hier online einen Termin für eine telefonische kostenfreie Erstberatung. In den Vergleichsverhandlungen hat das Online-Casino einen hohen Betrag als Vergleichsbetrag angeboten.

Die Reformdebatte in der Dreier-Koalition

  • Nicht ohne Grund bieten daher Online-Casinos inzwischen vermehrt Vergleiche an, um die Angelegenheit außergerichtlich zu beenden.
  • Für zahlreiche Spieler können die beiden Verfahren vor dem Bundesgerichtshof erhebliche Bedeutung haben.
  • Mit detaillierten Bewertungen und Fachwissen stellt Casinoble sicher, dass Spieler die richtigen Entscheidungen treffen können.
  • Dort gibt es bereits eine Weiße Liste mit Unternehmen, die die staatlichen Auflagen erfüllen und deshalb für ihre Produkte werben dürfen – Bwin ist dabei, Tipico ebenfalls, auch Xtip von der Gauselmann-Gruppe.

Damit ist der erste Schritt getan.“ Bisher haben schon zahlreiche Gerichte entschieden, dass Online-Casinos wegen Verstoßes gegen das Glücksspiel-Verbot die Verluste erstatten müssen. Das LG Ingolstadt muss nun erneut über den Antrag entscheiden. Die Prozesskostenhilfe dürfe nicht aus diesen Gründen abgelehnt werden. Das OLG München folgte der Argumentation und hob die Entscheidung des LG Ingolstadt auf. Den Betreibern des Casinos war das Verbot hingegen bewusst“, so Rechtsanwalt Cocron.